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Südzucker

Originale

Henschel DH240 der Südzucker AG, Werk Regensburg Lok „9“

Die hier gezeigte Henschel-Maschine vom Typ DH 240 mit der Fabrik–Nummer 29199 wurde 1957 bei Henschel in Kassel gebaut und am 17.05.1957 an die Süddeutsche Zuckerfabrik AG, Werk Rain, als Lok „1“ ausgeliefert. Dort war sie, über Jahrzehnte hinweg, bis zur Abgabe nach Regensburg im Jahr 200x im Rangierdienst innerhalb des Werks im Einsatz.

Bei der Südzucker AG waren die Loks im Rahmen der Kampagne mit den sogenannten Rübenwagen, offenen Güterwagen, in denen die Rübenernte aus dem Umland damals noch angeliefert wurde, gut beschäftigt. Darüber hinaus hatten sie den Verschub der Kesselwagen mit der anfallenden Melasse, aber auch den, der gedeckten Güterwagen mit denen die fertigen Zuckerprodukte abtransportiert wurden, zu übernehmen und diese bis zum Übergabepunkt an die DB zu schaffen.

200x wurde die Lok schließlich nach Regensburg umgesetzt und als Nummer „9“ in den Lok-Bestand dieses Werks eingereiht. Zu dieser Zeit waren in Regensburg noch zwei weitere Maschinen vorhanden: Lok „2“, eine modernere Henschel-Lok des Typs DHG 240, die schon länger, ohne Fristen, im Lokschuppen abgestellt war, sowie Lok „8“ eine O&K Maschine, die aber auch schon länger im Freien abgestellt war. Der deutlich ältere Neuankömmling wurde zur Einsatzlok und wickelte den bereits stark reduzierten Rangierbetrieb bis zur Stilllegung des Bahnverkehrs im Werk im Jahr ? 2005 ? ab. Danach wurde auch sie abgestellt. Die beiden anderen Maschinen wurden schließlich 2006 abgegeben. Lok „2“ wurde verkauft und Lok „8“ erhielt bei der NEWAG in Oberhausen eine HU und ging als Haupteinsatzmaschine ins Werk Zeitz. Seither stand Lok „9“ abgestellt im mittlerweile stillgelegten Werk Regensburg und konnte im Mai 2009 von den RSWE e.V. erworben werden.

Die Lok der Bauart B-dm stammt aus der sogenannten Übergangsbaureihe, der 2. Generation von Henschel-Maschinen, die in dem Zeitraum von 1954 – 1958 gefertigt wurden. Diese Maschinen mit dieselhydraulischem Antrieb waren geprägt durch stark abgerundete Formen und erhielten, gegenüber der 1. Generation, ein zur Mitte versetztes Führerhaus um eine bessere Rundumsicht zu gewährleisten. Zusätzlich wurden die Vorbauten zur Sichtoptimierung zu den Fahrzeugenden hin stark abgeschrägt, was den Maschinen den Beinamen „Buckel-Henschel“ einbrachte. Unsere Lok „9“ stammt aus einer Serie von 12 gebauten Maschinen von der noch einige Maschinen vorhanden sind.


Henschel DH240

Fahrzeugdaten

Hersteller

Henschel, Kassel

Baujahr

1957

Bauart

dieselhydraulisch

Fahrmotor

Dieselmotor

Leistung

240 PS

Typ

DH 240

Kühlung

luftgekühlt

Vmax

30 / 60 km/h

Achsfolge

B

Durchmesser Treibrad

 

Länge ü. Puffer

 

Höhe ü. SO

 

Achsstand

 

Spurweite

1435 mm

angetriebene Radsätze

2

Kraftübertragung

Stangenantrieb

Dienstgewicht

28 t

Bauart Bremse

Druckluft Lok

Tonsignal

Signalhorn


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